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8 Wochen ohne Alkohol I

20.4.08

Ein kleiner Wochenrückblick

Die erste Woche ohne Alkohol ist um, der Anfang war vielversprechend. Bis auf ein paar Fragen warum ich das ganze denn machen würde (worauf ich bis jetzt keine 100%tige Antwort habe) wurde meine Entscheidung abgenickt. Keine Versuche mich zu "bekehren" oder ähnliches.

Mir geht es körperlich nach dieser Woche auch gut, da ich nur Gelegenheitstrinker bin hätte mich alles andere auch schwer gewundert.

Jedoch war ich gestern auf einer Party und oh weh, ab dann wurde die Sache kompliziert.

Erste Problematik: Trinkspiele
Kaum habe ich beschlossen nichts zu trinken werden amerikanische Trinkspiele ausgepackt, namentlich Flipcup (trink einen Becher Bier und flippe dann den Becher so dass er auf dem Kopf landet) und Bierpong (wie Tischtennis, nur dass man in volle Bierbecher treffen muss.. weird)
Wenn man nun wie ich nichts trinkt kann man nicht mitspielen und begibt sich ein Stück weit in die Isolation.

Zweite Problematik: Alkohol => größeren Selbstbewusstsein => leichteren Mingling ?

Auf der Party kannte ich wenig Leute, es ist eine diese Veranstaltungen wo es wichtig wäre auf neue Leute zuzugehen, unverfängliche Gespräche anzufangen, Hände zu schütteln und so neue Leute kennenzulernen.
Was soll ich sagen: Das ist definitiv nicht meine Stärke. dazu kommt das Handycap keine Bierflasche zum Anstoßen zu haben und eben auch nicht durch den Alkohol gepuscht zu werden. (Wobei natürlich fraglich ist ob das geholfen hätte)
Nach 3 Stunden mehr schlechten als rechten Mingling habe ich das ganze abgebrochen. Natürlich mit dem festen Vorsatz es nächstes mal besser zu machen.

Fazit für diese Woche:
Alkohol ist fest in unserer Gesellschaft integriert, "er gehört dazu" wenn man keinen trinkt nimmt man logischerweise eine Aussenseiterrolle ein.
Alkohol wird als Enthemmer genutzt, trinkt man keinen muss man das aus sich heraus kompensieren, was nicht so einfach ist.
Und natürlich ganz wichtiges Fazit:
Mingling ist scheiße

1 Woche "done", 7 Wochen "to Go"
20.4.08 11:02


Keine Helden

< und hier der Beweis dass ich nicht dichten kann>

alle Purple Hearts vergeben
alle Flaggen eingezogen
alle Salutschüsse längst verklungen
weiße Gräber bis zum Horizont

kein Kampfschrei ist zu hören
keine Delta Force eilt zur Stelle
keine mutigen Solo Gänge
stolze Krieger längst gefallen

alle Silver Stars matt geworden
alle Kriege sind verloren
alles Blech der Welt zu Särgen
die letzte Träne ist verflossen
19.1.08 19:42


Jap, sehr toll Markus

Da is er also.. der auf den ich gewartet habe

schön.. geflochten in Buchstaben und nicht in Worte, nichtmal das hab ich hingekriegt...

alles hat auf ihn hingedeutet aber ich wollte ihn ja haben, gebaut aus Direktheit mit einem Hauch unsicherheit, begleitet mit Mr. Hudson & The Library, ob die jetzt meine Neue Hymne werden.

Tja, aber wenigstens hab ich ihn jetzt und kann zum nächsten schauen, oder auch nicht, denn ich brauche immer ewig bis ich soweit bin den nächsten auszumachen, die Grundlage für ihn zu legen.

Raus ist raus und gut ist.

Bla

Das gefühl nicht schreiben zu wollen, nichts schreiben so sollen und nicht loslassen können.. supi supi... und da tritt er ab.. endlich .. jetzt aber.. los.. auffi
21.7.07 23:00


Postapocalyptic Man

Postapocalyptic Man

Ich sehe auf die verschmorten Eingabeinstrumente meines Computer, auf das Glas des Monitors welches Blasen geworfen hat. Die ehemals blaue Farbe des Bildschirmrandes ist einem staubgrauen Ton gewichen. Langsam drehe ich meinen Kopf nach links, irgendwo im Hintergrund kann man die Feuerwalzen erahnen die soweit in den Himmel zu ragen scheinen dass sie ihn zu berühren scheinen. Im Vordergrund das Gerippe eines einst blühenden Baumes, das Holz ist kohlrabenschwarz, bis ins Innerste verbrannt. Er wartet nur noch darauf vom nächsten Windstoß umgestoßen zu werden. Langsamen Schrittes gehe ich aus dem Zimmer. Dinge die mir einst lieb und teuer waren knirschen und rascheln unter meinen Stiefeln, alles ist dahin. Ich trete durch den Türrahmen, von der Tür ist nichts übrig geblieben außer einem Stück Eisenschrott das ich 1000 mal berührt habe als sich noch Türgriff nennen durfte. Ein Blick zurück, nur um nicht nach vorne blicken zu müssen.
12.7.07 21:35


betrunkene Phrasen

2:29.. .ein Zeitpunkt zu dem man nichts mehr schreiben sollte das die Welt belästigt.

Ich versuche es trotzdem.

Heute war Sommerfest, Fh-Sommerfest, etwas das wohl als Aktion von Studenten für Studenten startete und heute als Kommerzveranstaltung endete.

Boykott von mir!

Worauf ich hinauswill (ohne wieder in die Seinfenoper reinzustolpern) ich habe meherere Schöne Stunden redend un Bier und Wein trinkend mit Freunden verbracht. Natürlich ohne M aus der Reserve zu locken. M sollte ich eigentlich abhaken, es gibt Frauen da weiß man das es nicht klappt, auch ohne einen Korb bekommen zu haben aber auch das ist nicht Part des Weblogs.

Ich komme also von dem Abend zurück und lese die Email von Alexandra. Alexandra hat mich vor ca. 3 Jahren angesprochen, eine russische Deutschstudendtin die mich auserkoren hatte mit ihr Smaltalk zu sprechen um ihr Deutsch zu verbessern. Sehr nett und wohl die talentierteste Deutschlernerin die ich je kennengelernt habe. Alexandra hat vor ca 1,5 Jahren einen Mexikaner kennengerlernt und prompt geheiratet udn ist dann nach Mexiko gezogen.
Seitdem war der Kontakt dürftig, jeder der ICQ hat wird verstehen wie das läuft, aber heute hat sie mir nach einigem hin und her eine Email geschrieben.
Ihr Leben scheint nicht leicht zu sein, irgendwo zwischen Existenzkampf und Illegalität, zwischen ihren Mann unterstützten und selbst mit ihren Ambitionen nicht untergehen.
Ein Leben das im behüteten Deutschland fremd wirkt, wo man sich nur darum kümmert sein Verhalten in Betrukenen Zustand zu ändern und Leute nicht zu sehr zum Wein trinken zu drängen.

Echtes Leben sozusagen.

Trotzdem fragt Alexandra mich ob ich etwas von ihr bräuchte, Mexikanische Lebensmittel oder was auch immer.

Ich weiß nicht ob sie es aus Höflichkeit tut oder aus echter Freundschaft, auf alle Fälle ist es irrationional.
Irrational und beschämend. Ich nüchtern argumentierender Deutscher käme auf ganz andere Schlüsse.

Und überlebe damit mehr, aber zu welchen Preis.

Fazit: Was nutzt einem ein Leben wenn man es mit niemanden teilen kann

Markus

der weiß das das ziemlich abgedroschen ist... aber so füht es sich gerade an, vielleicht lösch ich das ganze morgen früh wieder
7.6.07 02:42


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