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Update

So in knappen Sätzen,

ich bin wieder in Trier, alles passt soweit. Ich studiere weiter und die Mosel fließt auch weiter.
5.4.06 18:33


Kommunikation und Beziehungen

[Vorsicht, folgendes ist nicht zu einem konstruktiven Ende geführt und dürfte nur wenig Sinn ergeben]

Email, Instant-Messenger, Telefon, Handy, Briefe.

Das sind die Kommunikationsmittel die ich benutze wenn mit Menschen in Kontakt treten will die ihre Zelte an einem anderen Ort aufgeschlagen haben als ich.

Wenn man mit jemanden in Kontakt tritt gibt es immer Sender und Empfänger. Je nach Art wie man kommuniziert übernimmt man beide Rollen in schneller wechselwirkung, weniger umständlich ausgedrückt, man telefoniert oder benutzt einen Messenger.

Was wird übermittelt. Informationen, ich halte mich da am liebsten an Wazlawik, den habe ich zumindest verstanden. Er sagt dass alles Information ist. Ein Lachen, betretenes Schweigen, ein Witz den man schon 10 x erzählt bekommen hat, es gäbe keine "Nicht-Information".

So, Beziehungen: Menschen die sich kennen und ich schränke ein, ich will von positiven Beziehungen, von Freundschaften reden.

Wie viel Kommunikation braucht eine "Fern-" Freundschaft. Bzw. braucht es sie überhaupt.
Kann ich mit jemanden gemütlich ein Bier trinken gehen und über alte Zeiten reden obwohl man sich 3 Jahre nichts gesagt hat ?

Tex hat erst kürzlich in nem Forum geschrieben dass er Kommunikation wegen der Information betreibt (so ganz frei), was prinzipiell sehr sehr sinnvoll ist.

Trotzdem flüstert mir mein egoistisches Herz zu dass wenn ich von jemanden 10 Jahre nix höre wohl irgendwas schief gelaufen ist.

Wo wir bei der wechselseitigkeit von Kommunikation angekommen sind. Klassischstes Beispiel: "Nein ich ruf ihn nicht an, er muss mich anrufen".

Also wann tritt man nicht mehr in Beziehung zu jemanden, weil dieser vorher nicht mit einem in Beziehung getreten ist oder auf diverse Versuche mit ihm / ihr zu reden am "nicht reagieren" des Gegenübers gescheitert sind.

Sowas lässt sich vermutlich nicht in eine Formel gießen sondern man muss es selber abschätzen.

Menschliche Kommunikation ist schwierig.

Ein weitere Blick auf die Medien.

Persönlichkeitsfaktor:
Brief: sehr persönlich
Telefon/Handy: persönlich
ICQ/Email: weniger persönlich.

In meinen Augen sind die beiden letzgenannten weniger persönlich aber nicht unpersönlich.
Massenemails, also Emails die an viele Leute gehen. Wenn ich den Sender kenne und davon gehe ich aus finde ich diese nicht unpersönlich, allerdings glaube ich zu erkennen das dies im Auge des Betrachters liegt, also es sicher Menschen gibt die so etwas irgendwo zwischen doof und unpersönlich einordnen.

Mh.. wo bin ich und worauf will ich hinaus.

Eine Fm4 Moderatorin hat mal gesagt dass man nur eine bestimmte Anzahl Freunde haben kann weil man nur eine begrenzte Zeit dafür hat für diese dazu sein.

Verdammt, falls es jemals einen Faden in diesem Gedanken-Wust gab, ich hab ihn verloren.

Aber das ist nicht schlimm.

Fazit und Notiz an mich selber:
- Nicht so viele Gedanken machen
- Wenn man wissen will wie es Bekannten und Freunden geht direkt kommunizieren und sich auch nicht zu viele Gedanken machen.
- Keine Angst davor haben sich an Leute zu wenden die schon mit einem abgeschlossen haben, sollte man ihnen auf die Nerven fallen sind sie in der Bring-Schuld eben diese zu sagen.

Markus
5.4.06 19:14


Fragmente

Guten Morgen,

gerade ist mir aufgefallen dass morgen mein erstes Osterfest ist dass ich nicht mit meiner Familie verbringe. Ein mulmiges Gefühl kommt da in meinen Magen auf. Das gemeinsame Osterfrühstück war wohl der Moment im Jahr an dem der Familienzusammenhalt am stärksten zu spüren war. Festliche Stimmung, herrliche Speisen, meine Eltern wohl auch durch die österliche sakrale Stimmung entspannt. Ich bedaure sehr dass ich nicht dabei sein kann, ebenso wie die Jahre in denen ich diesem Fest durch das hermmäkeln am Agafendicksaft-Kuchenlamm geschadet hat. Eine Bauernweisheit scheint sich wohl zu bewahrheiten, man schätzt die guten Dinge erst wenn man sie nicht mehr hat.

2 Filmempfehlungen:

Die 12 Geschworenen (12 Angry Men): Ein Film den eigentlich jeder in einer anderen Form schon mal gesehen hat. 12 Geschworene beraten über einen eindeutig scheinenden Mordfall. 11 sind von der Schuld des Täters überzeugt, nur einer stellt sich quer. Trotzdem ist dieser Film aus dem Jahre 1957 umbedingt zu empfehlen. Brillieren doch die Schauspieler und zeigt sich das schwierige Verhältnis zwischen den "Halbstarken" und der Erwachsenen in den 50igern in den USA.

Central Station: Dora eine Frau die für Analphabeten Brief schreibt kommt zufällig an einen 9-jährigen Jungen der umbedingt zu seinem Vater will. Ein gefühlvoller Roadmovie der einen Blick auf das Leben in Brasilien gewährt, abseits der großen Städte.

Neulich war Begrüßungsparty, eine Menge neuer Gesichter, einige Biere und eine lange Nacht. Was mir dabei auffiel ist dass es sogar für mich nicht mehr so schwer ist den ersten Schritt auf Menschen zu zu tun. Oder besser gesagt: Kontakt passiert. Jedoch, auch in Bezug auf andere Menschen, irgendwann weicht die Nacht dem Tag, man wacht auf, blinzelt und sieht sich den Versprechungen gegenüber die man letzte Nacht gegeben hat und die einem gegeben wurden, wie weit weg einem dann dies alles erscheint, wie schwierig es ist wieder den Kontakt aufzunehmen. Ja, zwischenmenschliche Beziehungen, eine schwierige Sache.

Mehr aus dem Nähkästchen und deswegen auch kürzer: Ich hab ne rollenspielende Modedesignerin getroffen, jaja sowas scheint es tatsächlich zu geben. Mal sehen, die Shadowrungruppe wird eh kleiner(leider), vielleicht hat sie ja Lust.

So, heute gehts ins rheinische Landesmuseum oder ins Karl-Marx -Haus.

Danke fürs durchlesen, ich hoffe es war ein Stückchen sinnvoller als der letzte Post.

Markus
15.4.06 09:55





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