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Die Nacht

Vor ca. 2 Wochen war ich mit 2 sehr netten Amerikanern auf einem Reggae - Konzert.
Wir trafen uns im Martinskloster tranken etwas Viez und Apfelkorn, anschließend gingen wir um ca 23:00 an der Mosel entlang zum Ex-Haus einem Jugendzentrum in dem diverse Parties sind, alles etwas mehr im Alternative Style, aber darum gehts gar nicht
Der Weg an der Mosel entlang ist wenig beleuchtet, wobei wir uns darüber keine Gedanken gemacht haben als wir zum Ex-Haus gingen.
Wolfgang hat sich bald verabschiedet und ist zum Banhof gelaufen. Gegen 02:00 haben meine müden alten Knochen beschlossen nicht mehr zu wollen, außerdem war für meinen seltsamen Tanzstil nur neben den Boxen genug platz.
Also ich aus dem Ex-Haus und wieder zurück, wieder an der Mosel entlang, kein Licht, nur ein bisschen Mond, obwohl ich früher sehr viel schwarz getragen habe, die "Farbe" schwarz immer noch gerne mag. Außerdem würde ich mich mindestens so sehr als Nachtmensch als als Tagmensch bezeichnen, auch wenn die Nacht keine Arbeitszeit für mich ist. Lange Rede kurzer Sinn, ich mag die Nacht, trotzdem kamen mir Gedanken während ich durch die Dunkelheit ging, Mörder, Diebe, Werwölfe Vampire, Rastafari die erkennen dass ich keine Ahnung vom echten Reggae habe... scherz... also ein bisschen Angst kommt auf. Obwohl ich es ungern Angst nenne, ich ging weder schneller noch habe ich mich panikartig umgesehen. Trotzdem ein ungutes Gefühl blieb.
Gestern ging ich mit Mary auf die Modedesign - Party, wieder im Ex-Haus (übrigens Modedesign-Studenten sind auch nur Menschen )
Mary wurde auf dem Hinweg ziemlich nervös, holte eine Minitaschenlampe heraus und sah sich immer wieder um, fragte sehr oft ob ob wir nicht an die große Straße gehen können. Schließlich kamen wir zum Ex-Haus.
Da trafen wir Monique, eine sehr coole Modedesignerin und Rollenspielerin, allerdings war sie sehr sehr müde. Wir unterhielten uns eine Weile, Mary wollte umbedingt tanzen, also habe ich versucht mitzuhalten... aber gut, gegen eine sich geschickt bewegende Modedesignerin... was soll ic hsagen. Monique war inzwischen richtig fertig, wir beschlossen heimzugehen auch wenn es noch recht früh war. Monique wollte nämlich nicht alleine heimgehen und Mary schon gleich 3 mal nicht. Der Weg war schnell vorbei und wir sind schüchtern im Kloster angekommen. Natürlich, was hätte auch passieren sollen. Trotzdem, was bei mir beim alleine heimgehen ein leichtes Gefühl des unwohlseins auslöste führt dazu das Monique länger im Ex-Haus blieb als sie wollte und Mary weniger lange.
Was ist es also, ist die Nacht unser Feind ? Der Feind der Frauen ?
Müssen Sie Angst haben durch dunkle Wege zu gehen, kommt Gewalt gegen Frauen so häufig vor ? bzw. ist das "selten" so viel dass es trotzdem Angst genug macht. Ist es sinnvoll vorsichtig zu sein oder von Medien und der Gesellschaft geprägtes Bild dass man als Frau Angst haben muss ?

Schlimm wenn die Frauen wirklich so viel Angst haben müssten, aber auch schlimm wenn die Frauen so verschüchtert sind weil es ihnen schon lange vorgebetet wird.

Gedanken in den Abend hinein.

Markus
12.5.06 21:50





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